Landesliga Süd Brandenburg 2007/08 (Stand 24.05.2008)

Spielbericht

28. Spieltag - Samstag, 24.05.2008 - 15:00

1. FC Guben - KSV Tettau Schraden 4:1 (2:1)

1. FC Guben: Christian Jakob, Ralf Prüfer, Toni Miersch (77. Manuel Woigk), Marko Wessel, Markus Berger, Steven Stoll, Ralf Krischke, Andre Götze, Sascha Prüfer (81. Bejtuhla Bunjaku), Ronny Jüngel, Christian Tzscheppan (70. Sebastian Frank)

Tore: 1:0 Sascha Prüfer (30.); 1:1 Lars Kaubisch (32.); 2:1 Ronny Jüngel (37.); 3:1 Ronny Jüngel (60.); 4:1 Christian Tzscheppan (62.)

Schiedsrichter: Frank Kaminski (Luckau) - Assistent: Steffen Schötz (Gießmannsdorf)

Zuschauer: 115

Bericht Guben:

Die Gubener haben ihre erfolgreiche Serie fortgesetzt. Nach einem Doppelpass mit Steven Stoll bediente Götze in der 30. Minute den besser postierten Sascha Prüfer, der zum 1:0 einschob. Die Antwort der Schradener ließ nicht lange auf sich warten, und Lars Kaubisch nutzte einen Fehler der FC-Abwehr (32.) zum Ausgleich. Die Gubener zeigten sich unbeeindruckt und marschierten weiter Richtung Gästetor. In der 37.Minute setzte sich Tzscheppan außen durch, und Jüngel staubte den vom Pfosten zurückprallenden Schuss zur erneuten Führung ab. In der zweiten Halbzeit hatten Ralf Krischke und Sascha Prüfer gute Möglichkeiten, Tzscheppan traf nur den Pfosten. Nach einem tollen Solo überlief Ronny Jüngel auch noch den Libero und vollendete zum 3:1 (60.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später machte Tzscheppan mit dem 4:1 alles klar. Die Gastgeber schalteten nun einen Gang zurück, während sich die nie aufsteckenden Gäste um eine Resultatsverbesserung bemühten.

R.S.

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Bericht KSV:

Bei den Neißestädtern hatte der KSV schon in den vergangenen Spielserien einige böse Erfahrungen gesammelt. Auch diesmal sollten sie um ein weiteres Kapitel unangenehm bereichert werden.Dabei stimmten die kämpferischen Potenzen allemal, aber in der konstruktiven Anlage des Spielaufbaus traten die Defizite deutlich zutage. Die Neißestädter rissen zwar auch keine Bäume aus und waren keineswegs um drei Tore die bessere Mannschaft, doch ihre Angriffe waren ein wenig zügiger und kraftvoller, die Abspiele erfolgten zwingender und genauer. Immerhin dauerte es bis zur 30. Minute, ehe die Neißestädter durch einen krassen Abwehrfehler in Führung gehen konnten. Fast im Gegenzug (32. Minute) erzielte Tettau den Ausgleich. Einen Befreiungsschlag aus der eigenen Abwehr nahm René Bartsch auf, spielte zu Oliver Pawel, der im gegnerischen Strafraum den Ball zu Lars Kaubisch prallen ließ und dieser mit einem Schlenzer genau ins Angel den Torwart überwand. Der Ausgleich bewirkte zwar ein Aufkeimen, doch es ent wickelten sich daraus keine Tormöglichkeiten.Mit der erneuten Führung der Gubener (38.), abermals durch einen krassen Abwehrfehler, ließ Tettau bis zur Pause kaum noch Bewegung aufkommen. Die Anfangsviertelstunde der 2. Hälfte ließ erneut auf den Ausgleichstreffer hoffen, denn die überlegt vorgetragenen Angriffe waren recht vielversprechend. Doch dann wurde Tettau mit einem Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden (61./62.) aus all seinen Träumen gerissen. Wieder war Tettau in der Vorwärtsbewegung, der Ball wurde über zu viele Stationen geführt und ging verloren. Die schnellen Angreifer Jüngel und Tzscheppan überliefen mit spritzigem Antritt die Tettauer Abwehr und sorgten mit ihren Toren drei und vier für die Entscheidung. Die Gubener spielten ihre Trümpfe voll aus, die mit allen vier Toren durch Fehler der KSV-Abwehr entstanden sind.

Horst Herbst


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