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BSC Preußen Blankenfelde/Mahlow - VfB 1912 0:4 (0:2) |
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Mit
Disziplin zum Auswärtssieg – der VfB bleibt dran
Mit
diesem souveränen Auswärtserfolg, der im Vorfeld
so nicht unbedingt erwartet werden konnte, festigte der
VfB seine Verfolgerrolle. Die Platzherren schienen im
Aufwärtstrend und hatten sich einiges vorgenommen.
Genau wie die Hohenleipischer, nur konnten die es auch
umsetzen und vor allem in den entscheidenden Phasen die
Treffer landen. Basierend auf einer soliden Abwehrarbeit
wurden die Trainervorgaben auch in den anderen Mannschaftsteilen
eingehalten, was die vier Stürmertore nur untermauern.
Im schmucken Mahlower Stadion hatte zunächst Blankenfelde
mehr Ballbesitz, brachte aber nichts Konstruktives zustande.
Dem VfB gelangen nach und nach die ersten Offensivaktionen
und die erste Möglichkeit wurde gleich zur Führung
genutzt. Tommy Lehmann passte aus dem rechten Halbfeld
diagonal in den Strafraum, wo Gordon Gartz patzte und
Sascha Gutsche ganz sicher gegen den Preußen-Keeper
einnetzte (16.). Der verhinderte mit einer Glanztat nur
zwei Minuten später gegen Torsten Schollbach das
0:2 und erneut Torsten Schollbach scheiterte, als sein
Kopfball von der Linie geschlagen wurde (21.). War dem
lauffreudigen Sven Kubik im nächsten Angriff noch
der Torerfolg verwehrt, köpfte er dann die feine
Freistoßflanke von Christoph Wenzel unhaltbar ein
(24.). Danach wurden die Gäste etwas passiver und
Preußen bestimmte das Geschehen. Per Konter nach
Hohenleipischer Eckball hatte Thomas Welskopf die erste
BSC-Chance, köpfte aber drüber (33.). Bis zur
Pause sollten die Platzherren ihre beste Phase haben und
waren dem Anschlusstreffer nahe. Gegen Marco Ahlisch parierte
Robert Jacobasch (36.), noch einmal verfehlte Thomas Welskopf
den Kasten (39). und Christian David lenkte einen Freistoß
zur Ecke (43.). Lange vor dem Wiederanpfiff standen die
Preußen-Kicker auf dem Platz, ganz im Gegensatz
zum Spielbeginn, wo man den Gegner und das sehr gute Schieri-Trio
warten ließ. Schnell den Anschlusstreffer zu erzielen,
konnte nur die Anweisung gewesen sein, allein es fehlte
an der Umsetzung gegen die gut aufgelegte und eingestellte
VfB-Elf. Die vergab innerhalb einer Minute zwei exzellente
Möglichkeiten. Nach Vorarbeit von Sascha Gutsche
traf Stefan Werner aus Nahdistanz den Tormann (48.), hatte
dabei auch etwas Pech und dann zögerte Sven Kubik
etwas zu lange, nachdem Christoph Wenzel aufgelegt hatte
(49.). Blankenfelde mühte sich weiter, mehr aber
auch nicht und Torgefahr schufen nur die Gäste. Die
zogen mit dem dritten Tor den Einheimischen endgültig
den Nerv und hatten das Spiel frühzeitig entschieden.
Sven Kubik bediente mit einem genau getimten Pass den
rechts gestarteten Sascha Gutsche, der Florian Mansbart
zum zweiten Mal narrte (56.). Der Feldverweis von Clemens
Riewe wegen Schiedsrichterbeleidigung (60.) war sicher
auch Zeichen der eigenen Enttäuschung, hatte auf
das Spielgeschehen aber keinerlei entscheidenden Einfluss
mehr. Schließlich fabrizierte das Duo Kubik/Gutsche
ausgehend von einem Einwurf mit schönem Zusammenspiel
auch noch den vierten Treffer (63.). Danach war die Partie
praktisch vorbei, Hohenleipisch spielte weiter diszipliniert
und konzentriert und verwaltete den Vorsprung, wogegen
die Preußen schon demotiviert wirkten. Im gesamten
zweiten Durchgang bleiben sie ohne Tormöglichkeit
und hatten in der Schlussminute Glück, dass Christoph
Wenzel in bester Position mit freier Schussbahn daneben
zielte. Gleich wenn dem VfB immer noch wichtige Leute
nicht zur Verfügung standen, lieferte die Mannschaft
diese Woche in Blankenfelde wieder eine sehr couragierte
und überzeugende Leistung ab und konnte somit den
schlechten Heimauftritt der Vorwoche rehabilitieren. |
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BSC:
Mansbart, Garz, Neuendorf, Riewe (56. RK), Bialon,
Iraki, Roell, Gruse (73. Roecker), Welskopf, Ahlisch (GK),
Schult. |
| VfB:
Jacobasch, Elsner, Buchwald, Merbitz, Lehmann,
David, Schollbach, Werner, Wenzel S. Gutsche (74. Biebach),
Kubik (80. Roigk). |
Tore:
0:1 S. Gutsche (16.), 0:2 Kubik (24.), 0:3 S. Gutsche
(56.), 0:4 Kubik (63.) |
Schiedsrichter:
Mike Schläger (Wulkow) |
Zuschauer:
60 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
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Fester
Zusammenhalt zwischen allen Mannschaftsteilen
war eine der Grundlagen für den VfB-Sieg
– und auch ein entscheidender Unterschied
zwischen beiden Kontrahenten. |
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Auf
geht’s. BSC-Kapitän Thomas Welskopf
scheint schon etwas skeptisch dreinzublicken –
ob er ahnt, wie die Partie laufen wird? |
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Stefan
Werner zieht an, ist schneller als Nicky Roell. |
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Duell
der Kapitäne: das ging an Thomas Buchwald
vom VfB, auch wenn Thomas Welskopf hier zum
Schuss ansetzt. |
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