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FV Blau-Weiß 90 Briesen - VfB Hohenleipisch 1912
0:1 (0:0) |
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Schollbach
sichert Sieg in der Schlussminute
Fußball
ist sehr oft nicht gerecht. Und es sah so aus, dass diese
Weisheit auch in Briesen zutreffen würde. Der VfB
bestimmte die komplette 1. Halbzeit deutlich, nur ein
Tor fehlte. Der erste ernsthafte Schuss auf das VfB Tor
von Briesen erfolgte in der 28. min. Das zeigt, wie klar
die Hohenleipischer das Spiel beherrschten. Mehrere Freistöße
in aussichtsreicher Position und mehrere Ecken gab es
für die Gäste. Eine Führung wäre zu
diesem Zeitpunkt verdient gewesen, aber der Ball fand
nicht den Weg ins Tor. Die beste Gelegenheit hatte Kapitän
Daniel Gutsche, der eine Direktabnahme nach Zuspiel Kubik
neben den Kasten setzte. Christoph Wenzels scharfen Schuss
von halblinks hielt der Briesener Schlussmann, so dass
es torlos in die Kabinen ging. Briesen kam etwas besser
in die 2. Hälfte, doch der VfB hielt dagegen. Kurz
hintereinander gab es Gelb für Gutsche und Gängler.
Nur Minuten später entging Daniel Gängler, der
von den Briesenern in der ersten Hälfte mehrfach
hart gefoult wurde, nur dadurch einer Attacke des Gegners,
in dem er über das lange Bein eines Brieseners sprang.
Der Schieri wertete das als „Schwalbe“ und
gab völlig unverständlich Gelb-Rot. Eine angebliche
„Schwalbe“ im Mittelfeld zu bestrafen, niemand
auf dem Sportgelände konnte das nachvollziehen. Die
Mannschaft musste nun fast die ganze zweite Hälfte
mit 10 Mann spielen. Wie sie das tat, verdient Respekt.
Jeder kämpfte für jeden und man schaffte es
auch, weiter nach vorn zu spielen. Norman Freigang wurde
nach Alleingang im letzten Moment abgeblockt und nach
Freistoß von Wenzel in der 76. min konnte ein Briesener
Abwehrspieler gerade noch vor dem einschussbereiten Schollbach
zur Ecke klären. Und dann kam die Zeit von Robert
Jacobasch in seinem ersten Pflichtspiel für den VfB.
In der 80. min. rettete er gegen Ducklauß und in
der 85. gegen Lüdke, in dem er sich vor die frei
zulaufenden Angreifer warf. Der Nachschuss nach der Ducklauß
Chance klatschte gegen die Unterkante der Latte, da war
der VfB im Glück. Nachdem noch eine brenzlige Situation
überstanden war, schien der Punkt geschafft. Doch
dann kam die 90. min. Bei einem weiten Ball an die Strafraumgrenze
kam der Briesener Torwart aus dem Kasten und war sich
mit seinem Libero nicht ganz einig, wer denn nun die Sache
klären sollte. Robert Hagedorn konnte beide stören,
der Ball war in der Luft frei und der hinzueilende Torsten
Schollbach beförderte die Kugel per Kopf ins Tor.
1:0 für den VfB und nach zwei Minuten Nachspielzeit
war der Sieg perfekt. Und welch ein Einstieg nach über
zweijähriger Verletzungspause für Torsten. Fußball
ist manchmal doch gerecht.
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RSV:
Galisch, Zickerow (GK, ab 66. Harnisch), Robel
(GK, ab 76. Gottschalk), Anke, Brunsch, Gernetzke, Biemüller
(ab. 57. Rose), Schier, Weiss-Motz, Ducklauß, Lüdtke |
| VfB:
Jacobasch, Elsner, Merbitz, Buchwald, Lehmann,
Schollbach, Gängler (GRK/56.), D. Gutsche (GK, ab
87. Biebach), Wenzel (GK), Freigang (ab 69. David) , Kubik
(ab 73. Hagedorn). |
Tore:
0:1 Schollbach (90.) |
Schiedsrichter:
Stefan Lüth (Sperenberg) |
Zuschauer:
110 |
Bericht
und Bilder: Lutz Jakob
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VfB-Torschütze
Torsten Schollbach, der gerade ein Foul begangen
hat, entschuldigt sich beim Briesener Spieler
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Der
Jubelkreis nach dem Sieg daf natürlich nicht
fehlen. |
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Daniel
Gängler zieht an. |
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Jobert
Jacobasch bestnd seine Feuertaufe in der Landesliga. |
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