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SG Burg - VfB Hohenleipisch 1912 1:1 (1:0) |
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Punkteteilung
im Spreewald
Mit
dem kurz vor Abpfiff erzielten Hohenleipischer Ausgleich
konnte der VfB die Burger in der Tabelle auf Abstand
und Platz zwei halten, nach vorn wuchs die Punktelücke
aber an. Die Gäste gingen durch Ausfälle nach
dem Pokalspiel gehandicapt in die Partie und der frühe
Rückstand passte natürlich gar nicht in deren
Konzept. Oliver Knaut wurde beim ersten Vorstoß
der SG sträflich allein gelassen und brachte den
Ball über die Linie (5.). Burg ging im ersten Abschnitt
sehr bissig in die Zweikämpfe und die VfB-Elf brauchte
lange, sich zu sortieren, wobei zwei brenzlige Situationen
ausgebügelt werden mussten. Das erste Offensivzeichen
und zugleich die erste Möglichkeit des VfB war
ein Kopfball von Paul Werner nach einer Viertelstunde,
der mit seinem Pfostentreffer (37.) nach schöner
Direktabnahme später einfach Pech hatte. Im Spielaufbau
produzierten beide Teams viele Fehlabspiele, während
sich die Gäste um die Spielkontrolle bemühten.
Nach und nach und etwas zäh gelang es ihnen, bis
auf besagten Aluminiumtreffer, bei dem Burgs Keeper
Michael Lauck keinerlei Reaktion zeigte, sprang aber
nichts heraus. Kurz nach Wiederbeginn bekamen die Spreewälder
eine sehr gute Möglichkeit, zu erhöhen (49.),
danach allerdings diktierte Hohenleipisch das Geschehen.
Am und im Strafraum der Platzherren fehlte dabei jedoch
die letzte Präzision. Zu selten klappte es wie
in der 54. Minute, als der Tormann im Herauslaufen im
letzten Moment rettete. Inzwischen hatte das VfB-Spiel
auch etwas mehr Dynamik und die Szenen vor dem Burger
Kasten häuften sich, wenngleich man stets für
Burger Konterversuche wachsam sein musste. Beinahe hätte
das Übergewicht gefruchtet, aber Paul Werner setzte
seinen Kopfball an die Querlatte (63.). Damit nicht
genug, denn Burgs Andrè Vogel hatte bei seinem
Handspiel im eigenen Sechzehner mächtig Glück,
dass es keinen Strafstoß gab (65.). Wie hier hatten
die Hohenleipischer in der einen oder anderen Situation
schon mit einem Pfiff gerechnet, blieben aber stets
geduldig. Die Abwehr der Platzherren war jetzt gut beschäftigt,
überstand diverse Gefahrenmomente, auch, weil den
Hohenleipischern der letzte Tic fehlte. In ihrer Schlussoffensive
boten sie den Einheimischen zwei Kontermöglichkeiten
kurz hintereinander (78., 82.), wobei die klare Abseitsstellung
von Oliver Knaut, der den Ball schließlich verstolperte,
ungeahndet blieb. Schließlich sollten die Bemühungen
der Gäste von Erfolg gekrönt sein. Robert
Hagedorn köpfte eine ganz genau getimte Hereingabe
von Torsten Schollbach zum Ausgleich (88.). Gleichwohl
für die Gäste beim einem früheren 1:1
durchaus mehr drin gewesen wäre, musste und konnte
man sich mit der Punkteteilung zufrieden geben, auch
wenn es selbst in der sehr kurzen, noch verbleibenden
Zeit vor dem Lauck-Gehäuse noch zweimal gefährlich
wurde.
Für die VfB-Elf beginnt kommenden Mittwoch eine
Serie von mindestens drei, unter Umständen sogar
noch mehr so genannten englischen Wochen und die Mannschaft
hat einen großen Kraftakt vor sich.
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SGB:
: Lauck, Vogel, Reßut, Herms, Golnik, Kubatz (87.
Quetk, GK), Böttcher, Phillip, Knaut (GK), Konzack,
(80. Irrgang), Dietz. |
| VfB:
Amende, Elsner, Buchwald, David (GK), Lehmann, Schollbach,
Gängler, Hagedorn (GK), D. Gutsche, St. Werner, P.
Werner. |
Tore:
1:0 Knauth (5.), 1:1 Hagedorn (88.) |
Schiedsrichter:
Heiko Heinze (Drebkau) |
Zuschauer:
90 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
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zum
zoomen auf die Bilder klicken
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Stefan
Werner und Andrè Vogel im Kampf um den
Ball. |
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Gefährlich
wurde es hier noch nicht - höchstens für
den Knipser am Spielfeldrand. |
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Das
Duell zwischen Phillip Herms und Stefan Werner
entscheidet der Burger für sich. |
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Zu
dritt attackieren Daniel Gängler (li.),
Torsten Schollbach (Nr. 11) und Daniel Gutsche
(Nr. 17) den Burger Spielführer Sven Konzack. |
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