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FSV 63 Luckenwalde II - VfB Hohenleipisch 1912 0:0 |
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Enttäuschende
Punkteteilung
In
einer meist unruhig geführten und von vielen technischen
Fehlern geprägten Partie kam Ho-henleipisch nicht
über ein torloses Remis hinaus. Vor allem in der
ersten Halbzeit musste man sich wohl auf VfB-Seite erst
einmal an den kleinen Platz gewöhnen und rannte sich
so immer wieder durch ungenaues Passspiel in der Luckenwalder
Hintermannschaft fest. Nach gut zehn Minuten gab es erstmals
dicke Luft vor dem FSV-Tor und wenig später hatte
Michael Biebach nur noch den Tormann vor sich, jedoch
versprang ihm die Kugel und die 0:1-Großchance war
dahin (17.). Hohenleipisch vermochte gegen die erwartet
motivierten und bissigen Luckenwalder kein richtiges Spiel
aufziehen und schloss seine Angriffe überhastet ab.
Die Marschroute des FSV, dem der äußerst schmale
Platz natürlich in die Karten spielte, war defensiv
ausgerichtet und man versuchte es bei Freistößen
mit langen Bällen möglichst hoch in den Strafraum
oder vereinzelte schnelle Konteransätze, wo der VfB
immer wieder auf der Hut sein musste. Robert Jacobasch
im VfB-Tor zeigte aber, genau wie sein Gegenüber,
keinerlei Unsicherheiten und lieferte eine tadellose Partie
ab. Kurz vor der Pause bügelte er eine Nachlässigkeit
seiner Vorderleute mit zwei Blitz-Reaktionen nacheinander
aus. Der zweite Durchgang konnte eigentlich nur besser
werden, was jedoch nur teilweise Tatsache werden sollte.
Zunächst köpfte Thomas Eichelbaum einen hoch
in den Strafraum getretenen Freistoß der Platzherren
knapp drüber (46.), was bis zum Abpfiff die einzige
gefährliche Toraktion des FSV blieb. In der Folgezeit
sollten sich die Unterbrechungen durch Fouls der Gastgeber
und verletzungsbedingte Behandlungspausen immer mehr häufen.
Wenn die Luckenwalder in der Vorwoche noch mit dem Unparteiischen
haderten, konnten sie diesmal mehr als zufrieden sein.
Schieri Andrè Ihrke verschonte völlig unverständlich
Eric Haake vor einer glasklaren Ampelkarte und ließ
trotz jeder Menge Unterbrechungen und deutlichen Verzögerungen
der Gastgeber nicht einen Moment nachspielen. Hohenleipisch
drängte nun stärker und ansatzweise klappte
es etwas besser, immer wieder aber blieb man in der vielbeinigen
Abwehr hängen. Dann startete Sascha Gutsche allein
kurz hinter der Mittellinie und das oben beschriebene
Festhalten zog lediglich Freistoß nach sich. Im
nächsten Angriff erspielten sich die Gäste die
größte Möglichkeit im ganzen Spiel, das
ein einziges Tor wohl entschieden hätte. Rechts bekam
Paul Werner den Ball, machte eigentlich alles richtig
und hob ihn über den herauslaufenden Tormann, jedoch
rollte das Leder knapp neben den Pfosten - Pech (63.)
Die Gäste machten unbeirrt weiter und es wurde immer
wieder brenzlig vor dem FSV-Tor, die Luckenwalder überstanden
diese Szenen aber allesamt. Die Schlussviertelstunde mussten
sie doch noch in Unterzahl auskommen, weil der ebenfalls
verwarnte Marco Grahl seine zweite Verwar-nung sah. Die
Einheimischen verteidigten und kämpften letztlich
erfolgreich und gewannen einen Punkt, während der
VfB wohl zwei davon liegen gelassen hat.
Kommende Woche hat die Mannschaft spielfrei. Laut Rahmenterminplan
stünde das Pokal-Achtelfinale an, der Gegner des
VfB wird allerdings kommendes Wochenende erst ermittelt.
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FSV
II: D. Krenz, Troch, Grahl (64. GRK), Eichelbaum,
Haake (GK), S. Krenz, Hanke, Dorst (GK), Stober, Sieg,
Friedrich. |
| VfB:
Jacobasch, David (88. Roigk), Merbitz, Buchwald, Lehmann,
Schollbach, Biebach (64. Elsner), Gängler, P. Werner,
Wenzel, S. Gutsche. |
Tore:
Fehlanzeige |
Schiedsrichter:
Andrè Ihrke (Berlin) |
Zuschauer:
70 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
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Per
Kopf klärt Marcel Friedrich vor Paul Werner
im Luckenwalder Strafraum. |
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Sascha
Gutsche vor Eric Haake am FSV-Sechzehner. |
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Robert
Merbitz (re.) und Stefan Dorst im Duell. |
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Michael
Biebach volley im Mittelfeld – bei seiner
Großchance traf er das Leder nicht richtig. |
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