 |
MSV 19 Rüdersdorf - VfB Hohenleipisch 1912 3:2 (0:0) |
|
Spitzenspiel
hatte seinen Namen nicht verdient
Im
Verfolgerduell unterlag der VfB, weil viele individuelle
Fehler gemacht wurden und man weit unter seinen Möglichkeiten
blieb. Rüdersdorf riss ebenfalls "keine Bäume"
aus und Hohenleipisch tauschte mit dem MSV die Plätze,
während Waltersdorf zeitgleich gewann und den Vorsprung
etwas ausbauen konnte. In der ersten Hälfte neutralisierten
sich beide Teams und hatten wechselseitig mal etwas mehr,
mal etwas weniger vom Spiel. Auf beiden Seiten fehlte
vor dem Tor die nötige Entschlossenheit, der letzte
Pass ging meist ins Leere und im Offensivbereich mangelte
es insgesamt. Besonders in dieser Beziehung machte sich
das Fehlen der etatmäßigen Stürmer auf
Hohenleipischer Seite bemerkbar. Der torlose Pausenstand
nach 45 Minuten ohne jegliche Torchance entsprach demnach
voll dem Geschehen auf dem Rasen. Die zweite Hälfte
begann, wie der erste aufhörte, jedoch lagen die
Platzherren plötzlich in Front, nachdem VfB-Keeper
Daniel Amende einen relativ harmlosen Schuss nicht richtig
festhalten konnte und Thomas Kurzhals das Leder über
die Linie drückte (51.). Damit nicht genug, denn
wenig später lag der Ball wieder im VfB-Netz und
wieder war es keine wirkliche Tormöglichkeit. Von
rechts in Höhe der Mittellinie brachte Lazlo Nagy
einen Diagonalfreistoß in den Strafraum und Torsten
Schollbach rutschte der Ball beim Versuch zu klären
über den Scheitel in die falsche Richtung ins eigene
Tor (53.). Hohenleipisch ließ sich aber nicht hängen
und kam sehr gut in die Partie zurück. Mit zwei unstrittigen
Strafstößen, einen nach Foul- (61.) und einen
nach Handspiel (68.) im Sechzehner, glich Daniel Gutsche
die Partie wieder aus. In der Folgezeit gewannen die Gäste
Oberwasser und sogar die Führung war drin, allerdings
verhinderte die VfB- Abschlussschwäche den Torerfolg.
Mit etwas mehr Cleverness hätte man das Remis über
die Runden bringen kön-nen. Offensichtlich aber nicht
an diesem Tag, denn mit dem dritten Elfmeter des Spiels
schoss Lazlo Nagy den Siegtreffer für die Einheimischen
(78.). Freilich bemühten sich die Gäste noch,
konnten aber nichts mehr bewirken, sodass sich der große
Aufwand nach langer Anreise an einem Arbeitstag nicht
gelohnt hatte. Der VfB steht nun auf Platz drei und hat
schon kommenden Sonnabend mit dem EE-Derby gegen Mühlberg
die nächste Hürde vor sich. |
|
|
MSV:
Wiebach, Pflume, Nagy, Kluge, Krüger, Neumann,
Laube, Hanf, Mentz, Guggenberger (GK), Kurzhals. |
| VfB:
Amende (GK), Elsner, Buchwald, Merbitz, Hagedorn, Schollbach,
Biebach, Roigk, D. Gutsche, St. Werner, P. Werner |
Tore:
1:0 Kurzhals (50.), 2:0 Schollbach (ET 53.), 2:1 D. Gutsche
(FE, 61.), 2:2 D. Gutsche (FE, 68.), 3:2 Nagy (FE, 78.) |
Schiedsrichter:
Frank Kaminiski (Berlin) |
Zuschauer:
60 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
|
|
|
zum
zoomen auf die Bilder klicken
 |
Alle
Bemühungen im Spiel nach vorn, hier starten
Stefan (am Ball) und Paul Werner (links) einen
Angriff und Martin Krüger (re.) versucht
zu folgen, blieben erfolglos. |
|
|
Der
Hohenleipischer Paul Werner sieht sich von Martin
Krüger (Nr. 4) und Patrick Kluge verfolgt.
Mit der Nr. 5 Lazlo Nagy, der das 3:2 für
Rüdersdorf vom Punkt erzielte |
|
 |
Rüdersdorfs
Lazlo Nagy per Kopf vor Paul Werner. |
|
 |
Hier
schlägt der MSV-Siegtorschütze den
Ball nach vorn. |
|
|
|