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SV Askania Schipkau - VfB Hohenleipisch 1912 0:4 (0:2) |
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Hohenleipisch
siegt problemlos in einseitigem Derby
Neunzig
Minuten Einbahnstraßenfußball prägten
das Süd-Derby, das der VfB selbst mit einer durchschnittlichen
Leistung gegen erschreckend schwache Askanen deutlich
gewann. Mit dem Anpfiff standen die Schipkauer schon auf
verlorenem Posten und liefen nur hinterher. Fußballerisch
überfordert wussten sie sich sehr früh schon
nur mit hartem Einsteigen zu helfen und der sichtlich
übermotivierte Christian Heine wurde vom sehr gut
leitenden Schiedsrichter bereits nach acht Minuten verwarnt
und hätte vielleicht jetzt schon vom Trainer heruntergenommen
werden müssen, denn nur eine Viertelstunde später
sah er, quasi mit Ansagen und völlig zu Recht die
Ampelkarte. Das Spielgeschehen diktierte der auch gedanklich
schnellere VfB gegen destruktive Askanen - ein echter
Torschuss in neunzig Minuten - die nach drei überstandnen
brenzligen Situationen durch einen feinen Flachschuss
von Norman Freigang aus spitzem Winkel in Rückstand
gerieten (20.). Der Torschütze legte kurz darauf
nach kraftvollem Antritt und mit viel Übersicht für
Paul Werner zum 0:2 auf (22.). Damit war die Marschrichtung
vorgegeben und nachdem sich die Einheimischen selbst dezimiert
hatten, rollte der Ball praktisch nur noch in Richtung
Kretteck-Gehäuse. Der SV-Schlussmann stand mehrfach
im Mittelpunkt, aber selbst seine Unsicherheiten konnte
die VfB-Elf nicht ausnutzen und vergab mehrere gute Möglichkeiten,
sodass mit der Hohenleipischer Zwei-Tore-Führung
die Seiten gewechselt wurden. Im zweiten Durchgang änderte
sich überhaupt nichts auf dem Platz. Hohenleipisch
spielte nach Belieben gegen harmlose Schipkauer, machte
sich das Leben teilweise jedoch selbst etwas schwer. VfB-Tormann
Daniel Amende hatte derweil Mühe, sich warm zu halten
und bekam nach 53 Minuten den ersten Ball auf seinen Kasten.
Mit Mann und Maus verteidigte der SV am Strafraum, musste
nach gut einer Stunde dann aber das 0:3 hinnehmen. Einen
der zahlreichen Freistöße verwandelte Paul
Werner platziert und ließ dem Keeper keine Chance
(62.). Zweifelte bisher schon keiner auf dem Sportgelände
am Gäste-Erfolg, war das Spiel nun auch numerisch
entschieden. Hohenleipisch versäumte es in der Folgezeit,
weiter zu erhöhen. Paul Werner konnte im Strafraum
nicht vom Ball getrennt werden, bei mehreren Versuchen
war aber immer wieder ein Bein dazwischen. Bestens postiert
verfehlte Christoph Wenzel per Kopf das vierte Tor. Im
Gegenzug hatten die Askanen mit einem Konter ihre wohl
offensivste Aktion. Maik Becker wurde dabei weit abgedrängt
und setzte den Ball an das Außennetz (69.). Auf
der anderen Seite hatte die Hintermannschaft permanent
Stress. In Tore ummünzen konnte der VfB seine Überlegenheit
nur noch einmal, bezeichnender Weise nach einfachem, klarem
Spiel über die Außen. Torsten Schollbach erkämpfte
sich das Leder zurück, passte auf Sascha Gutsche,
der Norman Freigang schickte. Dessen Eingabe brauchte
Christoph Wenzel nur noch über die Linie drücken
(85.). Am Ende wurde es den Gästen, die kommende
Woche das nächste Derby vor sich haben, leichter
gemacht als vermutet. Schipkau wird im Kampf um den Klassenerhalt
seine Punkte ohnehin gegen andere Mannschaften holen müssen,
ohne Steigerung wird das aber auch in diesen Spielen äußerst
schwer. |
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SVA:
T. Krettek, Stroech, Riemer (GK), Kern (23. Günther,
46. Hake), Meyer, Heine (GR), Gropp, St. Krettek (GK),
Müller (GK), Becker, F. Pohl (71. Georke). |
| VfB:
Amende, David, Merbitz, Schollbach, Hagedorn (74. Roigk),
Gängler, Werner, Wenzel, D. Gutsche, S. Gutsche,
Freigang. |
Tore:
0:1 Freigang (20.), 0:2 P. Werner (22.), 0:3 P. Werner
(62.), 0:4 Wenzel (85.) |
Schiedsrichter:
Michael Lockan (Cottbus) |
Zuschauer:
150 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
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Schon
von Anfang an war Askania mit Verteidigen beschäftigt.
Hier köpft Thomas Meyer das Leder heraus,
während die Hohenleipischer zu dritt zur
Stelle sind. |
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Stetiger
Unruheherd war Norman Freigang, hier gegen Björn
Gropp. |
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Der
insgesamt unsichere Schipkauer Tormann Toni
Kretteck fängt hier das Leder vor Paul
Werner. |
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Eingehakt
– Florian Pohl artistisch mit Daniel Gängler
im Duell. |
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