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VfB Hohenleipisch 1912 - BSC Preußen Blankenfelde/Mahlow
0:0 |
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Preußen-Tor
wie vernagelt
Mit
diesem torlosen Remis verpasste es Hohenleipisch, den
überraschenden Punktverlust von Spitzenreiter Waltersdorf
auszunutzen. Dabei half es nichts, dass es ein 0:0 der
besseren Sorte, ein durchaus rassiges Spiel war und der
VfB die Partie klar und von Anfang an dominierte. Trotz
des Fehlens dreier fester Größen wie Schollbach,
Freigang und David machten die Platzherren ein gutes Spiel
und erarbeiteten sich eine Vielzahl Chancen. „Wir
haben schon Spiele mit weniger als der Hälfte an
Chancen gewonnen, heute aber einfach das Tor nicht getroffen.“
bringt es Trainer Henrik Pohlenz auf den Punkt. In der
Partie ging es sofort zur Sache und Daniel Gutsche setzte
per Freistoß das erste Zeichen (8.), scheiterte
aber am besten Blankenfelder zwischen den Pfosten. In
der nicht unbedingt sicher wirkenden BSC-Hintermannschaft
brachte Gordon Graz mit einem verunglückten Kopfball
auf die Latte seine Mannschaft in höchste Verlegenheit
(15.). Es folgte eine Serie von VfB-Eckbällen, wobei
Branko Jahn einmal gegen Daniel Gutsche auf der Linie
rettete. Die ohnehin defensiv orientierten Gäste
taten für das Spiel kaum etwas und überstanden
Mitte der ersten Hälfte mehrere heikle Situationen.
Rechts hatte sich Sascha Gutsche, der eine starke Partie
spielte, klasse durchgesetzt, seine flache Hereingabe
war aber für den aus drei Metern einschussbereiten
Paul Werner zu scharf (26.) und zweimal zeichnete sich
BSC-Keeper Sebastian Schult gegen Sascha Gutsche aus zehn
Metern (31.) und gegen Christoph Wenzel, nach starker
Einzelleistung vom Torraumeck, aus (34.). Die Hohenleipischer
Führung lag in der Luft, fiel aber nicht, was sich
Sekunden vor der Pause nach einem Gäste-Freistoß
beinahe gerächt hätte. Marcel Nebus’ Kopfball
rettete Daniel Amende ebenfalls per Kopf in höchster
Not und die Latte war auch noch im Spiel. Kurz nach Wiederbeginn
mussten die Zuschauer gleich noch einmal die Luft anhalten,
als der flinke Erman Sert einen schnellen Konter abschloss,
sein Schuss jedoch den langen Pfosten touchierte (47.).
In der Folge allerdings bestimmte Hohenleipisch noch deutlicher
das Spiel. Angriff auf Angriff rollte gegen die Randberliner,
mehrfach gab es dicke Luft vor dem Kasten, einmal auch
eine stark nach Elfmeter riechende Situation (83.), aber
entweder scheiterten die Platzbesitzer an sich selbst
oder am stark haltenden Sebastian Schult. Egal ob per
Freistoß, Eckball oder aus dem Spiel heraus schien
das Tor der Preußen wie vernagelt. In punkto Laufbereitschaft
und Einsatz kann man den VfB-Spielern keinerlei Vorwürfe
machen. Ihnen fehlte beim Abschluss die letzte Präzision
oder auch das berühmte Quäntchen Glück,
z.B. als Christoph Wenzel erst die Vorlage von Daniel
Gutsche um Zentimeter neben den Pfosten setzte (53.) und
er drei Minuten vor Schluss noch einmal denkbar knapp
das Tor verfehlte. Im Bestreben, doch noch das entscheidende
Tor zu erzielen, riskierten die Hohenleipischer schon
fast zu viel und ermöglichten Blankenfelde zwei,
drei sehr gute Konterchancen. Aber auch die brachten nichts
und so stand am Ende die Punkteteilung, über die
die Gäste mehr als zufrieden waren, während
für den VfB wohl eher Enttäuschung über
die vielen ausgelassen Torchancen und damit den verpassten
Sieg vorherrschte. |
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VfB:
Amende, Elsner, Buchwald, Merbitz, Gängler, Lehmann,
Hagedorn (73. St. Werner), P. Werner, Wenzel, D. Gutsche,
S. Gutsche |
| BSC:
Schuldt, Frindt, Hendrichs (GK), Garz, Jahn (18. Riewe),
Iraki (GK), M. Nebus (76. Schulz), Neuendorf, C. Nebus,
Welskopf, Sert, (80. Belkhodja) |
Tore:
Fehlanzeige |
Schiedsrichter:
Thomas Baumann (Guteborn) |
Zuschauer:
138 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
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VfB-Kapitän
Daniel Gutsche klärt per Kopf eine BSC-Ecke,
ansonsten waren die Gäste selten am oder
im Strafraum der Hohenleipischer. |
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Fast
ein Selbsttor durch Gordon Garz, der Tormann verschätzte
sich auch noch und der Ball sprang an die Latte. |
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Zu
scharf war diese Eingabe von Sascha Gutsche
für Paul Werner. |
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Zweikampf
zwischen Ahmed Iraki (re.) und Sascha Gutsche,
der unermüdlich rannte und ein steter Unruheherd
war. |
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