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VfB Hohenleipisch 1912 - SV Empor Mühlberg 3:0 (1:0) |
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EE-Derby
geht klar an Hohenleipisch
Recht
deutlich und am Ende souverän entschied der VfB das
Elbe-Elster-Derby und festigte den dritten Tabellenplatz.
In der ersten Halbzeit hatten die Mühlberger die
besseren Möglichkeiten, mit dem 2:0 sofort nach Wiederbeginn,
zudem in Überzahl, spielte Hohenleipisch die Partie
problemlos herunter. Dabei starteten die mit nur einem
Wechselspieler angereisten Gäste furios und David
Otto verzog mit dem ersten Gegenangriff in bester Schussposition
knapp (2.). Nervös und etwas hektisch stellte sich
zunächst das Spielgeschehen dar und die Platzherren
taten sich gegen die auf Konterspiel ausgerichteten Elbestädter
schwer und blieben ein ums andere Mal hängen. Außerdem
waren hohe Bälle gegen den guten Empor-Schlussmann
ein untaugliches Mittel. Die erste nennenswerte Aktion
kam von Norman Freigang, der jedoch scheiterte (17.).
Dann wurde Paul Werner zentral angespielt und zog in Richtung
Jessulat-Tor, wurde allerdings von Sebastian Zölfl
an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Der Mühlberger
war der letzte Mann und kassierte folgerichtig die Rote
Karte. (28.). Aus dem Freistoß wurde nichts und
auf der Gegenseite verhinderte im nächsten Moment
VfB-Keeper Daniel Amende mit einer starken Fußabwehr
die Führung der Gäste (31.). Die hatten sich
insgesamt gut auf den VfB eingestellt, standen nach dem
Feldverweis nun noch etwas tiefer. Schließlich schafften
die Einheimischen mit einem schönen und straffen
Kopfball durch den frei zum Abschluss kommenden Paul Werner
die Füh-rung (37.). In der Abwehr manchmal zu sorglos,
hatte VfB-Elf einmal Glück (40.) und dann ei-nen
reaktionsschnellen Tormann (42.), der den Ausgleich abwehrte.
Stattdessen war die Partie nur fünfzig Sekunden nach
Wiederanpfiff praktisch vorentschieden. Norman Freigang
hatte auf Zuspiel von Daniel Gutsche getroffen. Die Mühlberger
Proteste wegen Abseits halfen aber nicht und in der Folgezeit
dominierten die Platzbesitzer ganz klar das Geschehen.
Christian David hatte bei seinem wuchtigen Distanzschuss
Zentimeter am Pfosten vorbei Pech (60.) und dann verfehlte
der eingewechselte Christoph Wenzel eine klasse Schollbach-Flanke
nur knapp (63.). Mühlberg kam über Konteransätze
nicht mehr hinaus, konnte auch kaum Entlastung schaffen.
Gleichwohl die Elf von Henrik Pohlenz im Hinblick auf
das Pokalspiel kommenden Mittwoch etwas zurückgenommen
hatte, kündigte sich das 3:0 quasi an. Elf Minuten
vor Schluss markierte es Christoph Wenzel und damit war
endgültig die Luft heraus aus dem Spiel. So ging
die Partie unspektakulär und ruhig, anders als sie
begonnen hatte, zu Ende. Sicher war die jederzeit faire
Begegnung kein spielerischer Leckerbissen und wegen der
klaren Verhältnisse auf dem Rasen, sowie einer fast
entspannten Tabellensituation beider Vereine kam richtige
Derbystimmung auch nicht auf. Das tat der Freude bei Hohenleipischer
Spielern und Publikum über den Erfolg auch im Rückspiel
gegen den SV Empor aber keinerlei Abbruch. Nun erwartet
der VfB in der zweiten englischen Woche am Mittwoch um
18.30 Uhr den Brandenburgligisten Falkensee-Finkenkrug
zum Pokal-Viertelfinale. |
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VfB:
Amende, Elsner, Buchwald, David, Lehmann, Schollbach (82.
Roigk), Gängler, D. Gutsche (GK), P. Werner, Hagedorn
(80. St. Werner), Freigang (57. Wenzel) |
| Empor:
Jessulat, Heinke (GK), Marquardt (76. Schroeter),
Zölfl (28. RK), Braune, Krille, Dehnz, Rink, F. Beyer,
Otto, M. Beyer |
Tore:
1:0 P. Werner (37.), 2:0 Freigang (46.), 3:0 Wenzel (79.) |
Schiedsrichter:
Sven Hennig (Schwerzko) |
Zuschauer:
232 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
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Die
Lufthoheit hatte Mühlbergs Tormann Renè
Jessulat fast immer, auch hier kommt er vor Paul
Werner an die Kugel. |
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Im
Empor-Sandwich Tommy Rink - Marcus Beyer ist Robert
Hagedorn |
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Im
ersten Abschnitt zeigte Daniel Amende zwei starke
Reaktionen, fischt hier auch den Ball vor David
Otto herunter. Torsten Schollbach, Florian Beyer
und Christian David (v.l.n.r.) beobachten die
Szene. |
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In
dieser Szene kommt Paul Werner auch nicht an
den Ball. Die skeptischen Blicke von Jens Heinke
(re.) und Tommy Rink sind unbegründet,
ihr Keeper hat das Streitobjekt. Links Norman
Freigang. |
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