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VfB Hohenleipisch 1912 - SV Askania Schipkau 2:1 (0:1) |
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VfB
für geduldiges Spiel kurz vor Schluss belohnt
Genau
wie man es erwarten konnte oder besser musste, verlief
das Spiel und schließlich wurde es das prophezeite
harte Stück Arbeit für die Heim-Elf. Die Gäste
mit stark defensiver Orientierung mussten sich gegen Dauerangriffe
der Platzherren wehren und gingen dabei durchaus robust
zu Werke. Der VfB hatte mit Flügelspiel und Tempo
schon das richtige Rezept, erspielte sich teils ansehnlich
einige sehr gute Chancen – allein es fehlte ein
Tor, das vieles erleichtert hätte. Tommy Lehmanns
Schuss ging schon nach fünfzig Sekunden knapp über
den Torwinkel, Daniel Gängler verzog nach Torwartfaustabwehr
(6.), Sascha Gutsche ließ das Leder an der Querlatte
streifen (9.) und Robert Hagedorn scheiterte nach sehr
schöner Kombination über die rechte Seite (16.).
Oft machten es sich die VfB-Kicker vor dem Tor jedoch
selbst zu kompliziert, hatten bei einem Pfostentreffer
auch Pech (20.), genau wie Norman Freigang der eine schöne
Lehmann-Flanke um Zentimeter daneben köpfte (22.),
oder der unermüdliche Sven Kubik, dem der Ball völlig
freistehend aus Nahdistanz versprang (26.). Nach einer
halben Stunde ließ sich Hohenleipisch etwas auf
das Kampfspiel der Gäste ein. Diese waren bis dahin
nicht einmal am gegnerischen Strafraum, wären aber
beinahe in Führung gegangen als ein Freistoß
durch die Mauer ging und den langen Pfosten touchierte
(34.). Ihr zweiter richtiger Angriff brachte eine Ecke
und der vollkommen allein gelassene Enrico Wähner
hatte keine Mühe, einzunetzen (37.). „Das
ist nun mal Fußball!“ – hörte
man nicht nur einmal in diesem Moment, als das Spiel total
auf den Kopf gestellt worden war. Unbeeindruckt drängte
der VfB wieder. Ein sehr schöner Kopfballtreffer
von Torsten Schollbach fand jedoch wegen angeblicher Abseitsstellung
keine Anerkennung (43.). Mit Wiederbeginn machten die
Hohenleipischer mit Tempo weiter und Schipkaus Keeper
stand mehrfach im Mittelpunkt. Zunächst ließ
man wieder Möglichkeiten verstreichen, bis Nor-man
Freigang vom rechten Strafraumeck abzog. Fast hätte
sein straffer Schuss genau unter den Querbalken gepasst,
so aber sprang der Ball von der Lattenunterkante hinter
die Torlinie auf und von dort zurück ins Feld. Der
Assistent zeigte sofort zur Mittellinie und Schritt Nr.
eins der Aufholjagd war geschafft (63.). Schipkau kämpfte
unverdrossen und versuchte den einen oder anderen langen
Ball als Konteransatz, blieb aber letztlich harmlos. Die
Einheimischen wollten jetzt den Siegtreffer. Rechts setzte
sich Norman Freigang gegen drei Askanen durch, im Sechzehner
wurde sein Schuss jedoch geblockt, wie auch einige andere
zuvor. Hauptsächlich Sebastian Stroech klärte
so manche Situation kompromisslos. Spielte Askania von
Anfang an schon etwas auf Zeit, wurde ihnen das aufreizende
Verzögern in der Schlussphase zum Verhängnis.
Der schon verwarnte Maik Becker übertrieb es, musste
mit der Ampelkarte vorzeitig vom Feld (75.) und erwies
seiner Mannschaft einen Bärendienst. Der Ball kam
aus der Schipkauer Hälfte nun fast gar nicht mehr
heraus, ein Treffer wollte aber nicht gelingen. Dabei
spielten die Hohenleipischer geduldig, verließen
nicht ihre Linie und packten auch gegen Ede der Partie
nicht die Brechstange aus. Der gerade eingewechselte Robert
Merbitz erlöste Spieler, Trainer und Fans mit einem
trockenen Schuss nach einer kurzen Ecke von Tommy Lehmann.
Noch drei ganz dicke Möglichkeiten ergaben sich bis
in die Nachspielzeit gegen die nun in Auflösung befindliche
Askanen-Hintermannschaft, es blieb aber beim hoch verdienten
und schwer erarbeiteten Dreier für den VfB, der damit
weiter an der Tabellenspitze bleibt. „So ein
Spiel musst Du erstmal gewinnen!“ war jetzt
der meistgebrauchte Satz auf den Rängen und da klang
durchaus Anerkennung für die VfB-Elf mit, die kommende
Woche schon das nächste Derby in Tettau vor sich
hat. |
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VfB:
Amende, Elsner, Buchwald, David (79. Merbitz), Lehmann,
Schollbach, Hagedorn, Gängler, S. Gutsche, Freigang,
Kubik. |
| Askania:
Gröbe, Stroech, Wojtczak, Bauer (GK), Becker (GRK
/ 75.) Gropp, Paul (GK), Goerke (GK), Wähner, Pohl
(GK), Müller (GK). |
Tore:
0:1 Wähner (37.), 1:1 Freigang (63.), 2:1 Merbitz
(84.) |
Schiedsrichter:
Heiko Heinze (Drebkau) |
Zuschauer:
205 |
Bericht
und Bilder: Frank Thiemig
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Sascha
Gutsche wird geblockt. Überhaupt war in der
vielbeinigen Askanen-Abwehr immer ein Bein dazwischen. |
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Sebastian
Stroech als Abräumer. Hier köpft er
vor Torsten Schollbach die Kugel weg, nachdem
sein Keeper daneben gelangt hatte. |
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Sven
Kubik wird von dem Nachwuchstalent Tobias Bauer
bedrängt. |
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Kopfball
1: Patrick Paul kommt vor Torsten Schollbach
an den Ball. |
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