18.07.2010 / Vorbereitung
VfB Hohenleipisch 1912 - Heidenauer SV 1:2 (1:1)
Zweites Testspiel knapp verloren
Im Rahmen des Hirschfelder Sportfestes traf der VfB auf den Bezirksliga-Vizemeister und Dauerrivalen von Dynamo Dresden III um den Aufstieg in die Sachsenliga. Die Heidenauer wollen per Gerichtsentscheid, der wohl in der nächsten Woche fallen wird, auch noch aufrücken. Insgesamt verkaufte sich Hohenleipisch ganz ordentlich und ein Remis war drin. Bei den Sachsen, die drei ihrer Neuzugänge dabei hatten, merkte man vom Anpfiff weg, dass der Kampf um die Stammplätze in vollem Gange ist und die Kicker teils übermotiviert hart zu Werke gingen. Mit der gefälligeren Spielanlage und hohem Tempo gehörte den Heidenauern die erste Halbzeit. Am Strafraum war aber meist Schluss und die Abschlüsse waren ungenau. Ausgenommen die Führung durch Gerrit Hamel (14.), die Stefan Werner mit einem Heber fast postwendend egalisiert hätte (16.). Hohenleipisch kam etwas besser ins Spiel, konnte aber kaum Offensivakzente setzen und hatte Glück, dass Martin Streiber eine Großchance des HSV recht kläglich vergab (33.). Auf der anderen Seite verfehlte Steffen Fischer per Kopf den Heidenauer Kasten nach Freistoß aus dem Halbfeld (35.). Genau so kam es zum Ausgleich, den Daniel Gängler mit einem schönen Kopfball erzielte (42.) und damit das Engagement seiner Mannschaft belohnte. Nach dem Seitenwechsel legte der VfB stürmisch los und hatte durch Daniel Gängler (46.) und Sven Kubik (47., 50.) drei Möglichkeiten. Ein sehr fragwürdiger Foulelfmeter brachte den HSV durch Richard Hemmann plötzlich wieder in Front (62.). Das Spiel war inzwischen ausgeglichen, wobei der VfB bessere Chancen hatte. Ein Superschuss von Sven Kubik strich am Torwinkel vorbei (68.) und nach einer feinen Einzelleistung hätte der VfB-Stürmer besser quer gelegt, scheiterte so an Tormann Martin Nicklich. (75.). Der hatte wenig später Glück, dass ein abgefälschter Schuss knapp neben den Pfosten flog. Das hohe Laufpensum machte sich auf beiden Seiten in der Schlussphase bemerkbar, in der die Hohenleipischer nach Eckball (79.) und Freistoß (84.) die letzten gefährlichen Szenen hatten, während ihr Keeper Daniel Amende nicht einmal richtig eingreifen musste. Am Ende war man beim VfB trotz der knappen Niederlage in Anbetracht der momentan hohen Trainingsbelastung nicht unzufrieden.
Das nächste Testspiel folgt am kommenden Samstag beim Saathainer Sportfest gegen den FV Gröditz 1911.
VfB: Amende, Rost, Werner, Buchwald, Merbitz, Fischer, Lehmann, Gängler, Elsner, Wenzel, Kubik, Braun, Schollbach, Förster, Roigk.
HSV: Nicklich, Hecht, Kaiser, Winkler, Pietsch, Heiße, Hamel, Streiber, Winter, Dittmann, Stoilov, Grätz, Schur, Hemmann.
Tor: 0:1 Hamel (14.), 1:1 Gängler (42.), 1:2 Hemmann (FE, 62.)
Schiedsrichter: Frank Neubert (Hosena)
Zuschauer: 150
Bericht und Bilder: Frank Thiemig

Hart zur Sache gingen die Heidenauer, was Marian Elsner hier zu spüren bekommt.
Heiße per Kopf vor Daniel Gängler. Dahinter Christoph Wenzel, vorn Sven Kubik (11) und Frank Kaiser (13.)

Zweikampf zwischen Robert Pietsch (Nr. 9), der vom FSV Zwickau nach Heidenau kam und Marian Elsner.
Zwei Spiele in zwei Tagen – Sirko Rost, der hier Tom Winter im letzten Moment stoppt. Thomas Buchwald mit der Nr. 6 und im Tor Daniel Amende.

VfB-Freistoß und Christoph Wenzel und Daniel Gängler erwarten das Leder im Strafraum.
Verbissener Kampf um den Ball.

Dieser Kopfball von Steffen Fischer, der auch zwei Spiele nacheinander machte, geht noch knapp drüber…
…dieser von Daniel Gängler sitzt aber und es steht 1:1.

Schöner Schuss von Sven Kubik, der Ball touchiert noch den Außenpfosten.

Fast schulmäßig steigt Daniel Gängler sofort nach Wiederbeginn zum Kopfball hoch, verfehlt das Tor aber.
Per Foul wird Svilen Stoilov (Nr. 3) Tommy Lehmann an der Außenlinie stoppen, was die freundlichen Zuschauer beobachten – eine davon winkt gleich mal in die Kamera.

Per Faust klärt der Heidenauer Schlussmann Martin Nicklich.
Dustin Förster wartete mit guter Leistung auf, bringt hier eine Flanke vor das Tor

Wieder Kopfball von Daniel Gängler, Torsten Schollbach (Nr. 17) kam nicht ganz ran.
Daniel Amende hatte kaum etwas zu tun, war bei den Toren machtlos und leitet hier schnell einen Angriff ein.